Beiträge 05/2001-09/2001
| Überschrift | Antworten | Von | Datum (Monat/Tag/Jahr) |
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| 5 | David | 9/05/2001 08:49:22 | ||
| 0 | ben ameth | 9/02/2001 14:32:40 | ||
| 1 | Fred | 8/22/2001 11:38:19 | ||
| 1 | Petra | 8/13/2001 23:12:29 | ||
| 2 | Hanna | 7/13/2001 22:23:57 | ||
| 0 | Sacimata | 7/13/2001 22:21:40 | ||
| 2 | Yamuna | 7/11/2001 21:57:19 | ||
| 2 | Gundula | 7/11/2001 16:53:44 | ||
| 1 | Yamuna | 7/08/2001 00:02:44 | ||
| 1 | Chris | 6/30/2001 17:36:18 | ||
| 0 | Albert | 6/29/2001 21:06:43 | ||
| 1 | Saza | 6/20/2001 13:58:57 | ||
| 1 | Cle | 6/14/2001 03:02:18 | ||
| 0 | Svenja | 6/07/2001 16:06:02 | ||
| 1 | bruno | 6/06/2001 22:27:33 | ||
| 0 | Sacimata d.d. | 6/05/2001 19:13:20 | ||
| 3 | Julia | 6/02/2001 17:01:38 |
| Von: | Beitrag: |
| David 7/17/2001 17:49:23 |
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| Message: Hare Krishna, es wäre sehr toll, wenn mir jemand den genauen Umgang mit Tilak beschreiben könnte. Habe diesen "Stein" und weiß damit nichts anzufangen.Vielen Dank |
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| Peer 7/18/2001 10:02:25 |
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| Message: Hallo David! Aus dem Buch "Bhakti-yoga-Einführungskurs": Tilaka Tilaka ist Erde vom Gangesufer. Tilaka markiert den Körper als Tempel Gottes, und als Zeichen auf der Stirn macht er den Gottgeweihten als Vaisnava erkenntlich (im Gegensatz zu den anderen Schülernachfolgen, die eigene tilaka-Zeichen und -Farben haben). Nach dem Duschen setzt man sich die tilaka-Zeichen an zwölf Stellen des Oberkörpers auf. Tilaka sollte allerdings, wenn möglich, nicht in der Dusche aufgesetzt werden. Ein gemeinsamer tilaka-Stein oder ein persönlicher tilaka-Stein oder Topf ist sicher besser als ein gemeinsamer Topf mit tilaka-Schlamm", in den jeder seine Finger steckt. Tilaka dient sowohl der Reinigung als auch dem Schutz. Außerdem ist es ein sehr schöner Schmuck, mit dem man der Welt zu verstehen gibt, daß man ein Geweihter Vishnus ist. Wenn die Leute sehen, wie die Gottgeweihten tilaka tragen, werden sie an Krsna erinnert und dadurch gereinigt. Nach den Schriften gelten verschiedene Arten von Erde zum Auftragen von tilaka als autorisiert. Die meisten Gaudiya Vaisnavas verwenden gopi-candana - einen gelblichen Ton, der in Vrndavana und Navadvip, aber auch in den meisten ISKCON-Zentren angeboten wird. Tilaka legt man normalerweise nach dem Duschen an. So trägt der Vaisnava immer tilaka - nicht nur zur Zeit der puja. Um tilaka anzulegen, nimmt man ein bißchen Wasser in die linke Hand. Dann nimmt man ein Stückchen gopi-candana in die rechte Hand und verreibt es langsam in dem Wasser, bis eine weiche Paste entsteht. Man nimmt mit dem rechten Ringfinger ein bißchen gopi-candana-Paste aus der linken Handfläche. Dann streicht man tilaka zunächst auf die Stirn. Dabei drückt man fest auf die Stirn, so daß zwei vertikale Linien entstehen. Die Bewegung sollte von der Nasenwurzel aufwärts (nicht abwärts) erfolgen. Man kann diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis die Form richtig ist: zwei gerade, parallel verlaufende Linien. Dann bringt man die gopi-candana-Paste mit einer Abwärtsbewegung auf der Nase an. Die richtige Länge beträgt 3/4 der Nasenlänge (d.h. nicht sehr kurz, aber auch nicht über die ganze Nase). Die Markierungen auf der Stirn und auf der Nase sollten an der Nasenwurzel so miteinander verbunden werden, daß keine Lücke entsteht. Schau in den Spiegel, damit es richtig wird. Tilaka sollte man sauber und sorgfältig auftragen. [...] Liebe Grüße Peer |
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| David 7/21/2001 19:33:43 |
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| Message: Vielen Dank...!! |
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| aaa 9/02/2001 14:21:39 |
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| Message: An welchen stellen des Körpers wird Tilaka noch aufgetragen ? Und gibt es dafür bestimmte voraussetzungen ? |
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| Peer 9/04/2001 23:47:50 |
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| Message: Hallo, aaa (oder so? :) Empfehle Dir, falls Du daran starkes Interesse hast, Kontakt mit devotees. Ich persönlich halte das Tilaka mehr als ein äußeres Zeichen, dass nicht zwangsläufig auf die inneren Qualitäten schliessen lässt... Liebe Grüße Peer |
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| Sacimata 9/05/2001 08:49:22 |
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| Message: Namaste Peer Mit dem Hinweis auf das äussere Zeichen, das nicht zwangsläufig auf die innere Qualität schliessen lässt, sprichst du was wichtiges an. Einerseits kann es durchaus ein idealer Start in den Tag sein, gleich nach der Dusche eine bewusste Meditation oder Besinnung zu haben, indem die zwölf Tilaka mit den entsprechenden Mantras (hier: Anrufung der Namen Vishnus) aufgetragen werden. Eine Bedeutung des Tilaka geht ja dahin, die beiden Linien als Füsse Vishnus und die untere Spitze als Tulasi-Blatt zu verstehen. Es symbolisiert mit anderen Worten die Zufluchtnahme des Lebewesens (dargestellt als Tulasiblatt) bei den Lotosfüssen Vishnus. Der Wunsch nach dieser Zuflucht ist meines Erachtens die eigentliche Voraussetzung zum Auftragen des Tilaka. Wenn mit dieser frühen Mediation der Wunsch nach Zuflucht vertieft werden soll, kann das durch den Tag sehr tragend sein. Andererseits kann die Wirkung auch abstossend sein. Dann nämlich, wenn es nur noch ein Ritual ist, in der die Symbolik noch da ist, während der Rest verloren ging. Dann wird der Tag bestimmt vom alltäglichen Ich (ich Körper) und Mein (und all seinen Attributen), das diesmal im Gewand eines Gottgeweihten daherkommt. Liebe Grüsse Sacimata |
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| ben ameth 9/02/2001 14:32:40 |
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| Message: Wer kennt Numerologische Entsprechung zu den Buchstaben des Sanskrit-AlphaBets ? |
| Von: | Beitrag: |
| Fred 7/18/2001 22:20:57 |
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| Message: Ich suche Leute, die Lust haben, ein vegetarisches Restaurant auf Franchisebasis zu kreieren, sozusagen als Prototyp. Um die Idee des Vegetarismus weiterhin zu stabilisieren und konkretisieren. Wenn der Prototyp dann geschaffen wurde, können Existenzgründer je nach Bedarf weitere Restaurants weltweit gründen, so ähnlich wie z. B. Mc-Donalds, allerdings ausschließlich vegetarisch. Wer macht mit? Geld ist unabdingbar und gute Köche! |
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| Joachim 8/22/2001 11:38:19 |
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| Message: Hallo Fred, hatte auch mal so eine Idee und sogar einen Koch gefunden. Der Koch ist ein indischer Ayurveda-Spezialist und ein Vegetarier. Er brachte sogar mal einen ayurvedischen Vegie-Burger mit einem ayurvedischen Ketschup aus Karotten, Rote Beete und Kürbis zustande, der sogar besser war als so manchens aus Tomaten. Leider fanden wir keinen Geldgeber. |
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| Petra 7/26/2001 19:44:11 |
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| Message: wer kann mir da weiterhelfen? Ich suche die Namen, die man dem höchsten persönlichen Gott all die Jahrtausende hindurch gegeben hat und auch die Namen der göttlichen Mutter. Ich weiss, dass Krsna nicht sein einziger Name ist. Ich bin schwanger und würde meinem Kind gerne einen göttlichen Namen geben, damit ich bei seinem Anrufen immer an das Höchste erinnert werde. Vielleicht ist ja jemand da, der diese Mail liest und mir weiterhelfen kann. vielen Dank |
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| Peer 8/13/2001 23:12:29 |
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| Message: Hallo Petra! Es gibt zahlreiche sogenannte Avataras (Inkarnationen Krsnas). 1. Guna-avataras (Herrschende Gottheiten über die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur) Brahma, Shiva und Vishnu 2. Manvantara-avataras (14 Manus, die Väter der Menscheit) zb Svayambhuva Manu (1. Manu) und Vaisvata Manu (7. gegenwärtiger Manu) 3. Yuga-avataras (Inkarnationen, die in verschiedenen Yugas erscheinen) Satya-yuga: Sukla (weiß), Treta-yuga: Rakta (rot), Dvapara-yuga: Syama (schwarz), Kali-Yuga: Pita (gelb) 4. Saktyavesa-avataras (Ermächtigte Inkarnationen, die eine bestimmte Aufgabe erfüllen (Jiva und Visnu-tattva)) Srila Vyasadeva, Parasurama, Buddha, Prthu Maharaja, die 4 Kumaras, Narada Muni, Kapilla, Rsabhadeva 5. Purusa-avataras (Krsnas Erweiterungen) Maha-Vishnu, Garbhodakasayi Vishnu, Ksirodakasayi Vishnu 6. Lila-avataras (Avataras, die bestimmte lilas (Spiele) ausführen) 25 avataras, siehe CC M 20.244 und SB 1.3.6-26 7. Jayadeva Goswami erwähnt außerdem noch die zehn Hauptavataras, die sowohl lila-avataras als auch saktyvesa-avataras sind Ich hoffe es hilft Dir :) Liebe Grüße Peer |
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| Hanna 7/02/2001 17:27:20 |
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| Message: Liebe Leute, Hare Krsna! Ich habe ein paar Fragen über regulierende Prinzipien. So weit ich das richtig verstanden habe es gibt vier Säulen, die das spirituelles Leben unterstützen, nämlich Barmherzigkeit, Sinnesbeherrschung, Wahrhaftigkeit und Reinheit. Und von diesen Idealen werden dann die vier berühmte, alltägliche Regeln gefolgert. Meine Ehrfahrung (ich habe Kontakt mit Krsna-Bewußtsein erst seit nicht so langem) ist, dass die konkrete Regeln ziemlich stark betont werden, aber man spricht kaum über die Prinzipien, die da hinter stecken. Ich bewundere mich manchmal, warum. Für mich z.B. Barmherzigkeit bedeutet viel mehr als nur vegetarisch essen, und Reinheit ist auch breitere Begriff als ein enthaltsames Sexleben. Hat es einfach etwas damit zu tun, dass solche konkrete Regeln leichter zu verstehen und kontrollieren (sowohl selbst als auch von außen) sind? Weiß jemand, ob die Regeln in Gaudiya-Vaisnavismus allgemein so unterstrichen werden? Oder ist es besonders stark hier im Westen dadurch, dass Srila Prabhupada zuerst die Hippies kennen gelernt hat? Obwohl Drogen und freie Sex waren nicht die wichtigste gesellschaftliche Aussagen von Hippies, sie waren damals schon Symbole der neuen Freiheit für viele. Ich kann mir gut vorstellen, dass Prabhupada ziemlich entsetzt war... |
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| Yamuna 7/07/2001 21:21:09 |
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| Message: Liebe Hanna! Viele Menschen befürchten das sie ihren Leben ganz umkrempeln müssen um zu wahren Selbst zurückzukehren. Sie haben das Angst daß das wahre Selbst ihren Leben strikt regelt und Maßstäbe. So denken sie zum Beispiel, daß man seinen Partner verlassen muß, falls sie sich mit ihrem wahren Selbst in Verbindung setzen wollen. Sie glauben das Kontakt mit dem wahren Selbst von ihnen einige strikte Einschränkungen verlangt bevor sich ihnen die Tore zum inneren Reichtümern eröffnen. Manche Leute die sich ihrem Überbewußten Bereichen öffnen fangen an ihre Erlebnissen in starre Systeme zu dogmatizieren. Sie haben eine Tendenz die Botschaften vom höheren Selbst mit den "Sollte es", und mit Geboten des Über-Ich durcheinander zu bringen. Diese Über-Ich ist ein Teil unseres Wesen der mit dem Finger auf uns zeigt und uns sagt, daß wir dieses oder jenes tun sollen oder nicht. Man projiziert einfach das Über-Ich auf das wahre Selbst. Gewisse religiöse Gruppen oder Kulte stellen eine lange Liste von Geboten und Verboten oder strengen Vorschriften auf. Damit möchten sie klar unterscheiden was spirituell ist und was nicht. Charakteristisch für solche Schulen ist das sie glauben daß sie den einzigen (und dabei den schnellsten) Weg zur Wahrheit besitzen, und wenn man ihren weg nicht folgt, kann man sich aus dem Kopf schlagen, jemals irgendwohin zu gelangen. In Wahrheit erstickt das lebendige spirituelle auf diese Weise unteren Geboten von Über-Ich. Aus lebendigen Spiritualität wird der Stalinismus des Geistes. Aber das wahre Selbst meldet sich keineswegs durch so massives "Sollen" und "Müssen" zur Wort. Das wahre Selbst spricht zu uns sanfter und natürlicher, um uns aus Stillstand zu bewegen. Sie züchtigt uns nicht. Zum Beispiel, wenn das wahre Selbst will das wir mit Rauchen aufhören, werde es uns das Gefühl geben, daß es nun an der Zeit ist das Rauchen aufzugeben. Im Gegensatz zu dem strengen und strafenden Über-Ich zieht es das wahre Selbst vor, uns in eine bestimmte Richtung zu locken oder sanft zu stupsen. Zumindest Anfänglich. Wenn wir das aber ignorieren könnte es uns in Leben einige Schmerzen schicken, die uns sagen das etwas Neues notwendig ist. Und wenn wir uns weiterhin widersetzen, mag das wahre Selbst dazu übergehen, uns zur Veränderung zu zwingen. Durch starre Regeln und Prinzipien identifiziert sich der Mensch mit einem Welt in dem man die Privilegien eines Kindes der Götter genießt und deshalb berechtigt ist, von diesem "Jammertal" frei zu bleiben, im Vergleich mit der normalen sterblichen die sich mit diesem Tal abzuplagen müssen, da diese keinen Geboten folgen. Das heißt das man sich unten eine Lampe stellt, um sein eigenes Schatten nicht zu sehen, um ihn dann an das Rest der Welt (" Karmis") zu projizieren. Starre Regeln und Prinzipien kann man sich leicht vorstellen als eine Maske. Hinter diese Maske der Spiritualität lauert eine Unzahl an ungelöster Komplexe, Triebe und Impulse, von denen diejenige die diese Prinzipien starrsinnig verfolgen abgeschnitten sind. Früher oder später werden diese verdrängten Aspekte sich zur Wort melden und Schwierigkeiten verursachen. Der Kosmos will uns nicht so lassen wie er uns angetroffen hat. Das wahre Selbst führt uns nicht an einen Ort wo das Getrennt sein stärker ist, sondern in eine weitere Verbundenheit mit dem Leben. Wenn wir fähig sind zu akzeptieren das wir das Gute und das Schlechte enthalten dann sind wir weder das eine noch das andere, sondern jemand der beides in sich vereinigt. So verlagert sich das Zentrum von Identität auf eine höhere und umfassendere Ebene, die das Dualität dieser Welt übersteigt. Um das wahre Selbst ( oder authentische Selbst ) zu erfahren, müssen wir die Sperren von elterlichen, gesellschaftlichen und religiösen Verfügungen durchbrechen, die uns diktieren was wir sein sollen. Dafür brauchen wir ein gewisses Maß an Mut - Mut zu sein, was wir sind. Andererseits ist es auch möglich das man nicht integrierte positive Eigenschaften auf andere Menschen Projiziert ( an Gurus ). Zum Beispiel, man leugnet eigene Spiritualität und Weisheit und diese Eigenschaften ( die uns jedem eigen sind ) zuschreibt den Guru. Ein anderer hat die Weisheit, ich selbst bin klein und sooo blind. Ich bin nicht Wert den Staub der von Seinen Füßen fällt. Und so weiter in diesem "edlem" Still... Natürlich, das wir das wahre Selbst auf eine andere Person projizieren bleiben wir weiter klein, und wir übernehmen nicht die Verantwortung für die Entfaltung unseren höchsten Möglichkeiten und Begabungen. Jede "Verbesserung" die wir an uns selbst vornehmen wollen, muß aus der Akzeptanz und Würdigung unseren unvollkommenen Selbst geschehen. Ansonsten wird sie zu den zwanghaften Versuch stehen, die Erwartungen anderer zu erfüllen, oder ein idealisiertes Bild von Vollkommenheit nachzujagen. Dann ist sie nicht authentisch und ist vollkommen nutzlos. Das Merkmal einen Lehrer der uns Weg zum authentische Selbst beschreiben möchte ist das derjenige sicherlich die Eigenständigkeit auf absolut nicht manipulative Weise in Menschen fördert, und läßt die andere nicht von sich abhängig werden. Solche Lehrer wenden nicht die konventionelle Prinzipien an, weil sie über ein Wissen von der individuellen menschlichen Psychologie verfügen. Diese Wissen benützen sie um andere zu verstehen, zu begreifen wie und warum sie so sind, wie sie sind. Sie verstehen einfach das die Menschen verschieden sind, und schätzen es daß jeder aus eigener Gründen auf seine weise strukturiert ist. Sie helfen anderen emotionell, intellektuell, spirituell, körperlich und sexuell selbständig zu sein. Sie zeigen anderen wie man sich an einer unabhängigen, nicht zwanghaften, wachstumsfördernden Beziehung beteiligen kann. Sie ermutigen andere ihr individuelles Wesen zu erkennen und zu erhalten. Sie wandeln das Karma der Manipulation um. Sie geben den anderen Macht, anstatt diese durch Macht zu beherrschen. Alle Menschen teilen bestimmte Ideale, Hoffnungen und Sehnsüchte miteinander. Auf diese Ebene sind wir alle das gleiche Kreatur. Für mich sind diese Ideale, Hoffnungen und Sehnsüchte die ewigen Wahrheiten. Alles Gute Yamuna |
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| Sacimata 7/13/2001 22:23:57 |
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| Message: Namaste Hanna Yamuna hat ja bereits eine interessante Antwort geschrieben, die einige Aspekte zu Gefahren (Projektion, sich über Regeln zu definieren etc.) und Notwendigkeit (Veränderung) von Regeln aufzeigen. Ich versuche trotzdem auch nochmals auf deine Fragen einzugehen. Wer sich entscheidet, sich vermehrt einer bestimmten Lebensweise zu widmen, sucht automatisch nach praktischen Anwendungen. Dieses Prinzip ist auf allen möglichen Ebenen zu finden: Wer Lehrer werden will, wird Grammatik, Verben u.ä. büffeln, der Sportler wird z. B. sein Rauchen einstellen und ein bestimmtes Training beginnen, ein Yogi wird einer spirituellen Praxis folgen usw. Regeln sind meines Erachtens eine Form der praktischen Anwendung von Philosophie oder zugrunde liegenden Prinzipien, wie du sagst. So ist es in Indien üblich, dass die Einweihung (nicht Einweihung in eine Gemeinschaft, sondern in eine bestimmte Lebensweise oder Lebenshaltung) auch an Verpflichtungen (Regeln) geknüpft ist und das selbstverständlich nicht nur in den Vaishnava-Traditionen. Wenn dabei das Prinzip, das dahinter steht, mit der Zeit in den Hintergrund gedrängt wird und die sichtbaren Regeln plötzlich dazu dienen, sich beispielsweise als Gruppe zu definieren, wird dieses an sich natürliche Prinzip instrumentalisiert und läuft Gefahr, am eigentlichen Zweck vorbeizugehen. Bei Srila Bhaktivedanta Prabhupada kann ich beobachten, dass er einerseits die Regeln stark betonte (purity is the force), und sie als grosse Hilfsmittel für eine gesunde spirituelle Entwicklung pries. Meines Erachtens sind bei ihm aber auch durchaus feinere Unterscheidungen in der praktischen Anwendung zu finden, eben gerade im Hinblick darauf, dass es ihm nicht primär um das Einhalten bestimmter Regeln ging, sondern um die Möglichkeit der Entwicklung der individuellen Person. So ist bei ihm auch zu lesen, man solle nicht regulierende Prinzipien befolgen, ohne dass diese positive Ergebnisse zeitigen. Der Vegetarier, der denkt, das Ding mit der Barmherzigkeit sei durch seine Fleischabstinenz erfüllt und in Selbstzufriedenheit auf die Fleischesser hinabsieht, müsste sich demnach fragen, ob er wirklich verstanden hat, worum es Srila Bhaktivedanta Prabhupada bei dieser Regel ging. Auch im direkten Umgang mit seinen Schülern gibt es einige Beispiele dafür, dass er vor allem daran interessiert war, in den Schülern Gedanken und Gefühle für Sri Krishna zu wecken, als sie zu Regelbefolger zu machen. Als er beispielsweise seine ersten Schüler einweihte, freuten die sich erstmal und waren einfach enthusiastisch, "etwas" für Krishna zu tun. Von Regulierungen war da noch nicht gross die Rede, das erklärte er ihnen erst nach und nach. Davon zeugen die alten Videotapes, in denen seine Schüler wie selbstverständlich auf der japa singen, Prasadam preisen, über Krishna predigen und dabei offensichtlich völlig "stoned" sind. Zwischen der Notwendigkeit, eine bestimmte Disziplin anzunehmen, um sich zu schulen und zu entwickeln und der Vermeidung, dabei künstlich, hart oder oberflächlich zu werden, liegt wohl die Herausforderung an den Schüler, in seinem Streben nach spiritueller Entwicklung echt zu sein. Liebe Grüsse Sacimata |
| Von: | Beitrag: |
| Sacimata 7/13/2001 22:21:40 |
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| Message: Namaste Ein ähnliches Beispiel vom Berg auf den zwei Wege führen, gibt Srila Bhaktivinoda Thakura in seinem Bhagavata. Ich zitiere es hier kurz ohne weiteren Kommentar, da es für sich selber spricht: "Philosophische und theologische Themen sind wie die Gipfel eines ausgedehnten, hochaufragenden und unzugänglichen Gebirges mitten auf unserem Planeten, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und zur wissenschaftlichen Erforschung einladen. Grosse Denker und Menschen von tiefgehender Betrachtungsweise machen ihre Beobachtungen mit Hilfe von Wissen und Vernunft. Aber wenn sie ihre Arbeit weiterführen, nehmen sie verschiedene Standpunkte ein. Diese Standpunkte sind Positionen, die durch die Umstände ihres sozialen und philosophischen Lebens vorgezeichnet sind, und sie sind auch deshalb verschieden, weil sie sich in verschiedenen Teilen dieser Welt befinden. Plato blickte von Westen her auf diesen Gipfel der spirituellen Frage, Vyasa machte seine Beobachtungen von Osten aus. Konfuzius befand sich noch weiter im Osten und Schlegel, Spinoza, Kant und Goethe noch weiter im Westen. Alle diese Beobachtungen wurden zu verschiedenen Zeiten und auf verschiedene Weise gemacht, aber die Schlussfolgerungen sind insoweit völlig gleich, als das Objekt der Beobachtung das gleiche war. Sie alle waren auf der Suche nach dem Großen Geist, der Absoluten Seele des Universums. Sie mussten zwangsläufig Einsichten darüber gewinnen. Ihre Worte und Ausdrücke sind verschieden, aber deren Bedeutung ist die gleiche. Sie versuchten, die absolute Religion zu finden, und ihre Anstrengungen waren von Erfolg gekrönt, da Gott seinen Kindern alles schenkt, was Er hat, wenn sie es nur haben wollen. Man braucht ein offenes, grossmütiges, frommes und tugendhaftes Herz, um die Schönheiten zu erspüren, die in ihren Schlussfolgerungen stecken." Tja, in diesem Sinne sollten wir uns wohl einfach anstrengen, ein offenes, grossmütiges, frommes und tugendhaftes Herz zu haben. Liebe Grüsse Sacimata PS: Sorry, kam beim ersten Mal am falschen Ort |
| Von: | Beitrag: |
| Yamuna 7/09/2001 22:18:54 |
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| Message: Ich bin schon längere Zeit glücklich Verheiratet - und siehe das Wunder, nicht wegen Palästen und Diamanten , nicht wegen schönen Kleidern, und nicht aus dem Sehnsucht nach dem breiten Schultern meinen "Beschützer". Ich heiratete aus Liebe, und verdiene für mein Brötchen nach wie vor nach dem Motto : "Selbst ist die Frau". Das nächste Wunder: Ich lebe nicht von Finger im Mund. Also, geht doch. Und das Haus sieht trotzdem nicht wie Stall aus. Leider unterstützte Srila Prabhupada seine Frau nicht um eine eigene Karriere, und selber gab ihr nicht das gemeinsames Geld zu Verfügung, um sich Tee zu kaufen. So macht er sie von sich abhängig. Dabei erzählte er immer die Geschichten von Gentleman sein, oder Beschützer sein. Sie sorgte für den Herd und die Kinder. Ohne eigenes Geld mußte sie sich von ihren Mann anhören : Tee oder me! Traurig, traurig... ( Manchmal denke ich, sie müßte doch Shivas Durst gehabt, daß es für das Tee keinen Geld gab, und sie trank, und trank, und trank.. Und aufs Töpfchen sitzend entleerte sie schon alle Staats Kassen. ) Solch eine Ehe endete ( kein Wunder ) nicht im Himmel, sondern in Scheidung. Prabhupad begegnete danach Hippies um über Toleranz zu lernen. Es scheint so aus das diese Begegnung fruchtbar für ihm war da er zu Erkenntnis kam auch fehlbar zu sein. Schöne Grüße Yamuna |
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| Hanna 7/11/2001 16:55:55 |
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| Message: Der Hare-Krsna-Mönch schreibt: "Die Hare-Krishnas treten dafür ein, daß Frauen entsprechend ihrer Qualifikation tätig sein sollen. Frauen sollen darüber hinaus als Mütter wertgeschätzt und verehrt werden. Eine künstliche Gleichberechtigung lehnen wir ab, da niemand glücklich sein kann, wenn er eine Rolle spielt, die ihm gar nicht liegt." Ablehnung von "künstliche Gleichberechtigung" habe ich schon oft gehört. (Und danach kritisiert man lang und inständig die moderne Frauenbewegung...) Was ist eigentlich mit diesem Ausdruck gemeint??? |
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| Sacimata 7/11/2001 21:57:19 |
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| Message: Namaste Ein ähnliches Beispiel vom Berg auf den zwei Wege führen, gibt Srila Bhaktivinoda Thakura in seinem Bhagavata. Ich zitiere es hier kurz ohne weiteren Kommentar, da es für sich selber spricht: "Philosophische und theologische Themen sind wie die Gipfel eines ausgedehnten, hochaufragenden und unzugänglichen Gebirges mitten auf unserem Planeten, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und zur wissenschaftlichen Erforschung einladen. Grosse Denker und Menschen von tiefgehender Betrachtungsweise machen ihre Beobachtungen mit Hilfe von Wissen und Vernunft. Aber wenn sie ihre Arbeit weiterführen, nehmen sie verschiedene Standpunkte ein. Diese Standpunkte sind Positionen, die durch die Umstände ihres sozialen und philosophischen Lebens vorgezeichnet sind, und sie sind auch deshalb verschieden, weil sie sich in verschiedenen Teilen dieser Welt befinden. Plato blickte von Westen her auf diesen Gipfel der spirituellen Frage, Vyasa machte seine Beobachtungen von Osten aus. Konfuzius befand sich noch weiter im Osten und Schlegel, Spinoza, Kant und Goethe noch weiter im Westen. Alle diese Beobachtungen wurden zu verschiedenen Zeiten und auf verschiedene Weise gemacht, aber die Schlussfolgerungen sind insoweit völlig gleich, als das Objekt der Beobachtung das gleiche war. Sie alle waren auf der Suche nach dem Großen Geist, der Absoluten Seele des Universums. Sie mussten zwangsläufig Einsichten darüber gewinnen. Ihre Worte und Ausdrücke sind verschieden, aber deren Bedeutung ist die gleiche. Sie versuchten, die absolute Religion zu finden, und ihre Anstrengungen waren von Erfolg gekrönt, da Gott seinen Kindern alles schenkt, was Er hat, wenn sie es nur haben wollen. Man braucht ein offenes, grossmütiges, frommes und tugendhaftes Herz, um die Schönheiten zu erspüren, die in ihren Schlussfolgerungen stecken." Tja, in diesem Sinne sollten wir uns wohl einfach anstrengen, ein offenes, grossmütiges, frommes und tugendhaftes Herz zu haben. Liebe Grüsse Sacimata |
| Von: | Beitrag: |
| Gundula 7/08/2001 13:46:47 |
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| Message: Leserbrief zu dem Artikel "Ansichten eines Hare-Krisna-Mönchs" unter "Allgemeine Infos zum Hinduismus" Der Hinduismus ist eigentlich eine Religion, die sich meist durch Toleranz ausgezeichnet hat, um so weniger verstehe ich, warum sich hier in der westlich Hare-Krisna-Gemeinschaft eine so rigide Intoleranz, ich möchte fast sagen Fanatismus entwickeln konnte. Den Hindus ist es klar, das Gott sich den Menschen in verschiedenen Gestalten, zu allen Zeiten offenbart. Aber letztendlich sind alle Götter (Shiva, Krisna, Durga, Kali, Visnu, usw.) ein Gott, genauer gesagt verschiedene Aspekte des einen Gottes und es ist völlig egal, welcher Form man sich verehrt. Welche Form ein Mensch bevorzugt, hängt von den persönlichen Neigungen und von Erfahrungen in früheren Inkarnationen ab. Man kann nicht Hierachien aufstellen und behaupten die eigene Gottheit sein die einzig Wahre. Eine ganz abstruse Blüte dieser Engstirnigkeit sehe ich in den Ausführungen des Autors über die Verehrer der göttlichen Mutter in Form von Durga oder Kali (zu denen ich mich übrigens auch zähle). Zitat: "Man bittet die Mutter um Gesundheit, Glück etc., meist materielle Dinge, die man auch von der Mutter bekommen kann. Allerdings wäre es der Mutter lieber, wenn man sich auch dem Vater zuwenden und spirituelle Inhalte kultivieren würde." Hat der Autor schon einmal von dem berühmten Heiligen Sri Ramakrisna gehört? Wohl kaum. Ramakrisna war ein glühender Verehrer Kalis. Er erlangte durch sie Befreiung und wurde von ihr in höchste spirituelle Höhen erhoben. Er selbst schreibt: "Ich weinte vor Mutter und flehte: "O Mutter, bitte sage mir, bitte offenbare mir, was die Yogis durch Yoga und was die Jnanis durch Diskriminierung verwirklicht haben." Und die Mutter hat mir alles enthüllt. Sie offenbart alles, wenn der Verehrer weint und mit dürstendem Herzen nach Ihr ruft. Sie hat mir alles gezeigt, was in den Veden, dem Vedanta, den Puranas und den Tantras steht." Sicher gibt es Anhänger, die zu Devi "nur" beten um materielle Segnungen zu erhalten, aber es gibt auch Menschen, die zu Krisna "nur" beten um materielle Vorteile zu erhalten. Ebenso gibt es Menschen die ersthalt spirituell fortschreiten wollen unter den Devotees von Krisna genauso wie unter den Devotees von Devi. Das hängt sicher mit dem Grad er spiriuellen Entwicklung zusammen und sicher ist Ersteres in gewisser Hinsicht Gott nicht so lieb wie Zweiteres, aber die Anhänger Devis pauschal abzutun, als Menschen auf einem niedrigerern spirituellem Niveu, die nur um materielle Segnungen beten, ist eine absurde Verdrehung der Wahrheit und zeugt eher von dem Niveu des Autors. Auch Shiva scheint dieser Hare-Krisna-Mönch nicht einmal ansatzweise begriffen zu haben. Schade, dass er nicht den Vortrag von Sacinanda Swami über seine Pilgerfahrt zum Kailash gehört hat, sonst würde er nicht so abfällig über Shiva sprechen, sondern wüßte, wie wichtig Shiva (sowie Kali) für einen wahrhaft spiritellen Sucher ist, denn Shiva zerstört das Ego, macht unser Herz rein, damit wir Krisna darin aufnehmen können. Ich bin mir sicher, dass Prabupad diese Engstirnigkeit nicht gelert hat, sondern ihm das später in den Mund gelegt wurde. Zum Schluß noch ein Wort zu den vielgehaßten Brahmavadis und Mayavadis. Sie haben tatsächlich auch recht und am Ende führt ihr Weg zum selben Ziel wie Bhakti-Yoga, so als würde man einen Berg von zwei verschiedenen Seiten besteigen, am Ende kommen beide auf dem Gifel an. Gott oder die Uberseele oder Krisna ist tatsächlich in jedem Lebewesen als Potental enthalten, welches durch Sadhana entfaltet werden muß. Auch im Bhakti-Yoga wird der Devotee am Ende eins mit seiner geliebten Gottheit (Ishtar Devata), so wie die Gopis durch ihre Hingabe eins mit Krisna wurden. Bhakti Yoga ist jedoch für die meisten Menschen einfacher und birgt nicht solche Gefahren, wie der Weg des Jnana. Vielleicht ist das der Grund, warum Prabupad Bhakti-Yoga mehr befürwortet hat. Wenn wir davon sprechen, die Hare-Krisna Bewegung für uns zu liberalisieren, dann sollten wir vielleicht mit der Liberalisierung im eigenen Kopf, der Liberalisierung der eigenen Dogmen und Glaubenssätze anfangen und damit aufhören, alles was außerhalb von Iskon existiert als nichtexistent zu leugnen oder als Irlehre abzutun, denn... es könnte auch uns bereichern! Viele Grüße Om namaha shivaya Gundula |
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| Peer 7/09/2001 09:17:00 |
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| Message: Der Original-Beitrag ist zu finden unter http://www.hinduismus.de/moench.htm Liebe Grüße Peer |
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| Hanna 7/11/2001 16:53:44 |
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| Message: Das Gleichnis von einem Berg und vielen Wegen finde ich ganz schön. Davon wird es auch deutlich, dass je näher zu Gott wir kommen, desto näher stehen wir auch einander. Dann ist es nicht mehr so unglaublich wichtig, wer bei welcher Gruppe oder Religion ist und wer am meisten Recht hat... |
| Von: | Beitrag: |
| Yamuna 6/26/2001 20:01:47 |
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| Message: Hallo! Während dieser Zeit steht dem Tempel in Abenteuer und den Gurus weniger Hilfsmittel als bisher zur Verfügung um das tun zu können , was sie tun möchten. Es sind unvermeidbare Folgen einer bestimmten Situation. Während dieses Zeit findet so mancher Zustand ein Ende. Eine alte Lebensordnung stirbt, eine neue bahnt sich ihren Weg unaufhaltsam an. Zu diesem Prozeß gehört auch, das man sich von alten Strukturen trennt, das man wagt neue Fehlern zu machen statt ständig die alten zu wiederholen. Das Kernproblem liegt jetzt in der gesamten Lebens Richtung. Wohin geht man? Was tut man? Wie geht man bei dem was man tut vor? Man ist jetzt gezwungen die Rechenschaft für vergangenen Taten abzulegen. Während ihren Herrschaft manipulierten die Gurus in zwanghafter Weise Zuhörerschaft und Situationen damit sie als mächtige und bedeutende Persönlichkeiten erkannt und anerkannt werden. Sie waren der Ansicht ihren Macht und Einzigartigkeit anderen gegenüber beweisen und geltend machen zu müssen. Sie erwarteten das die andere ihren Bedürfnissen gerecht werden, daß sich ihnen Türen öffnen, daß der rote Teppich vor ihnen ausgerollt wird. Sie errichteten die Pyramidenförmige Realitätsstruktur. Auf deren Gipfeln schwebten sie erhaben und unberührbar über allen irdischen und sterblichen so hoch, so das es, zum Glück, nie eine Gefahr drohte daß derjenige Wirklichkeit jemals ein Realität sein wird. So, alles drehte sich um sie. Sie nahmen es als selbstverständlich das Leben jener um sie zu formen, und so zu lenken wie es ihren Auffassung nach für anderen richtig ist. Als Rechtfertigung dafür klappten Sie die religiösen Dogmen auf. Heute wo das Muster durchschaut ist, zerbrachen die Verbindungen mit Großteil ihren Zuhörerschaft (bei uns in Abenteuer), und diese Situation machte Gurus unmöglich gemäß ihren alten Verhaltensweißen weiter zu leben. Sie sind dazu gezwungen, ihren Verhalten zu überprüfen. In Tempel selbst sind nur noch einige Devotees geblieben, und das Großteil mir bekannter Rest gestrigen Zuhörerschaft die in Umgebung leben ist entschlossen eine "leise" Revolution fortzuführen. Man kommt nur noch um Krsna zu besichtigen, und was die Spende betrifft da ist man sich einig: Nur für Blumen um Krsnas Altar zu schmucken. Diese Schicksalsschlag zwingt Betroffenen zu erkennen, was hinter ihren (eigenen) Absichten steht, und was die Grunde dafür sind. Dieser Prozess kann sehr heilsam und ernüchtern sein. Er dient die Entwicklung eines objektiven Bewußtseins. Eine spirituelle Lehrer mußt es wissen sein einzigartiges Schicksal und seinen kreativen Zweck mit einer sozial brauchbaren und sinnvollen Tätigkeit zu verbinden. Die blockierende Kraft ist die Soziale Struktur selbst. Diese Situation kann zu großer emotionaler Frustration und Wut führen. Die Frustration steigert weil sich die Gemeinschaft so offensichtlich gar nicht aus derjenigen Meinungen macht. Diese Gurus fühlen im Inneren das sie ein besonderes Schicksal zu erfüllen haben, werden aber gehindert, dies zu verwirklichen. Der Königliche rote Teppich scheint zusammengerollt zu bleiben, die ihnen ins Gedächtnis zurückgerufene Anerkennung nur entfernte Erinnerung. Dadurch daß sie so in den Hintergrund gerückt werden, sind sie gezwungen Objektivität zu lernen. Das kann aus ihnen Menschen machen, die erfahren, daß andere genauso einzigartig sind wie sie selbst. Die Gurus sind dabei zu lernen ein Mitwirkender Teil zu sein und nicht (wie bisher) die Rolle des Regisseurs zu übernehmen. Indem sie sich einen Platz in Parkettreihe ( dort wo ihre Zuhörerschaft sitzt ) , auswählen und die Vergangenheit vor dem kritischen inneren Auge Revue passieren lassen, entfaltet sich in ihnen das Prozess der evolutionäre Metamorphose und sie werden zu Menschen die Individualität und Bedürfnisse der anderen erkennen. Diese Metamorphose erlaubt es ihnen ihr Leben Objektiv zu lenken, anstatt eigenmächtig die Identität der Gemeinschaft von ihrer eigenen egozentrischen Vorstellung ausgehend zu formen. Karmisch betrachtet, kam es in diesem Leben zu einen Situation das diese Gurus sehr Willensstärke Zuhörerschaft entwickelt haben die sich ihren Geboten widersetzte. Dadurch prallten verschiedene Willenskräfte aufeinander und lassen den notwendigen emotionellen Konflikt entstehen, der die Lektion der Objektivität und Loslüsung einleitet. Die Gemeinschaft dient hier als Spiegel der die tiefste Dynamik ihres Charakter reflektiert. Während die Gurus eifrig Zement in die Risse der Grundmauern des Ego füllten sagte das Spiegel: In diesen Wänden sind keine Fenster. Du kannst nicht nach draußen gucken, Wie willst du herausfinden ob es da draußen eine ganze Kosmos gibt? Diese Mauer stört den Gruppenprozess und behindert die kollektive Evolution. Tut uns Leid, die Mauer muß weg. Wir können euch eine Mauer lassen, aber ihr mußt sie flexibler gestalten. Fügen sie noch ein Paar Türen und Fenster ein. Nehmen sie Holz, keine Ziegelsteine. Am besten nehmen sie Gipsplatten, dann kann die Mauer, wenn nötig ist, zerlegt und weggeräumt werden. Eine Geschichte möchte ich noch gerne erzählen. Es geht um einen Mensch der die Kontrolle haben mußte, um sich emotionell sicher zu fühlen. Er unternahm auf der Suche nach Ideen und Wahrheiten transzendenter und spiritueller Natur weite und zahlreiche Reisen. Er ging Beziehungen mit Lehrern und Gemeinschaften gleichdenkenden Personen ein. Er versuchte, sein Leben unter Berücksichtigung von intellektuellen und spirituellen Idealen zu leben, und zwar allein. Während er in vielen Leben auf diese Weise umherzog, begann er sich sehr rasch auf einer spirituellen Ebene zu entwickeln. Trotzdem war es ihm im gegenwärtigen Leben bestimmt, sich den unerledigten Angelegenheiten in intimen Beziehungen zu stellen, um die "übersprungenen Schritte" der emotionellen Unterdrückung aus vielen vergangenen Leben aufzuholen. Seine Seele mußte so handeln, weil auf einer spirituellen Ebene kein weiteres Wachsen mehr erfolgen konnte. Er wurde ein spiritueller Lehrer und zog viele Anhänger an. Gestützt auf seine eigenen Erfahrungen auf dem spirituellen Pfad schrieb er Bücher, die andere dazu ermutigten, auf spirituelle Weiße die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Er widmete sein Leben ausschließlich diesem Zweck und erfüllte so einen Großteil seines unerledigten Partnerschafts-Karmas. Und doch handelte er im Grunde genommen distanziert und unpersönlich. Er erlaubte den anderen nicht, sich ihm auf einer persönlichen, emotionellen Ebene zu nähern. Er erstickte an der "außergewöhnlichen Identität", die er als spiritueller Lehrer hatte. Andere sahen und rückten ihn in ein besonderes Licht. Die Unterdrückung führte dann zu einer weiteren Auflehnung, mit der er wünschte und drohte, sich von seiner Position und seinem speziellen, herausragenden spirituellen Ruf zu lösen. Diese Identitätskrise beruhte auf seinem Bedürfnis, mit sich und anderen eine viel persönlichere Beziehung zu entwickeln, eine emotionelle Beziehung gestützt auf Gleichheit. Auf einer seiner Reisen stieß er auf eine Frau, die auf einer persönlichen Ebene den Schwingungen seiner Seele entsprach. Er fühlte, daß er seine Seelenpartnerin gefunden hatte. Am Anfang fühlte sie genauso. Sie heirateten. Er brachte sie nach Hause, um beispielgebend für eine neue Art von spiritueller Partnerschaft zu leben. Sie war das Mittel, mit dem er die emotionelle Dynamik und Probleme, die er so lange unterdrückt hatte, wieder hervorholen und fühlen konnte. Trotzdem verließ sie ihn am Ende, weil sie entsprechend ihrem eigenen evolutionären Stadium nicht bereit war, die Rolle zu übernehmen, die er für sie vorgesehen hatte. Dies geschah auch als ein Teil der karmischen Vergeltung für sein Verlassen und seine Auflehnung in anderen Leben. Aber die Sache hatte auch eine positive Auswirkung. Ihr plötzliches und unangekündigtes Weggehen zwang ihn, sich notwendigerweise in emotioneller Hinsicht zu prüfen - welchen Weg er gegangen war und warum. Dies bewirkte eine Metamorphose, in der er die emotionelle Freiheit erwarb, seine Gefühle, Stimmungen und Emotionen mit denjenigen zu teilen, denen er vertraute. Jetzt umarmte er Menschen, hielt ihre Hände und konnte vor allem über sich selbst lachen. Die Unterdrückung durch sein altes, selbst auferlegtes Image, durch seine Anhänger noch verstärkt, wurde jetzt von einer menschlicheren und wohl abgerundeten Identität ersetzt. Jetzt war es ihm erlaubt, die Emotionen von anderen entgegenzunehmen. Schließlich schrieb er noch ein Buch über die Vergeistigung der Ehedynamik. Alles Liebe Yamuna |
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| Gundula 7/08/2001 00:02:44 |
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| Message: In Indien kennt man zwei Arten von Gurus: Vedavid - diejenigen, die die Veden kennen und Bramid diejenigen, die Brahman kennen. Die jetzigen Gurus der Hare-Krisna Bewegung gehören zur ersten Gruppe, ein Satguru zur zweiten. Und genau da sehe ich das größte Problem in der Hare-Krisna Gemeinschaft. Viele Devotees haben zu sehr auf einen Guru vertraut, der zwar die Schriften gut kennt, aber nicht wirklich zum Ziel führen kann, da er selber den Weg noch nicht gegangen ist. Die Folge ist, das die "Gurus" überfordert sind mit der Verantwortung, die auf ihnen lastet und die Devotees sich entäuscht, schlimmstenfalls ganz von der Spiritualität abwenden. Ein echter Satguru hingegen verdient all die Verehrung, denn er ist eins geworden mit Krisna und ist fähig seine Schüler spirituell zu erheben, ohne viele Worte. Einen echten Satguru erkennt man nicht daran wie gut er Reden hält oder die Schriften zitiert, sondern an der tiefe seiner Dehmut und an seiner Bereitschaft anderen zu dienen. Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass zuviel Wert dem Intellekt beigemessen wird und zu wenig dem Herz. Dabei bedeutet Bhakti-Yoga doch gerade den Weg der Hingabe! Alle haben unheimlich viele Bücher gelesen und die meisten können kluge Reden schwingen, aber oftmals vergrößern sie durch ihr Wissen nur ihr Ego, vor allem Männer neigen dazu, da sie von Natur aus mehr zum Intellekt neigen. Aber ich habe wirklich nur ganz wenig Devotees getroffen, bei denen ich tiefe Hingabe und Liebe zu Krisna spüren konnte. |
| Von: | Beitrag: |
| Chris 6/28/2001 18:38:43 |
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| Message: Hallo Ihr Lieben, bin durch Zufall auf diese tolle Seite gestossen. Meine Eltern, meine Schwester und ich waren so um 1974/75 eine kurze Zeit auf Schloss Retershof im Taunus (ein damaliger Krsna-Tempel). Kennt Ihr vielleicht Menschen, die damals auch auf Schloss Retershof waren oder dort gelebt haben? Über Antworten wäre ich sehr dankbar... Hare Krsna |
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| Peer 6/30/2001 17:36:18 |
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| Message: Bolo! Also, Schloss Rettershof gehört meines Wissens nach leider zu den "unrühmlichen" Höhepunkten von Hare Krsna / Iskcon... Denke, dass die meisten von damals heute nicht mehr dabei sind. Schreib mal an Gaura-bhavini (gaura-bhavini.sns@pamho.net), vielleicht kann sie Dir weiterhelfen. Liebe Grüße Peer |
| Von: | Beitrag: |
| Albert 6/29/2001 21:06:43 |
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| Message: Krishna hat angeblich den solaren Ätherkörper unseres Sonnensystems gehabt,um seine übermenschlichen Taten auszuführen. Wer weiß mehr darüber, evt. auch Literatur und Textstellen? |
| Von: | Beitrag: |
| Saza 6/19/2001 18:07:19 |
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| Message: Radhe Radhe liebe Leute Ich wende mich mit einer kurzen aber verzwickten Frage an euch: Was ist Glück? Bin euch für jeden Denkanstoss dankbar Hari Krishna Saza |
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| Sacimata 6/20/2001 13:58:57 |
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| Message: Namaste Saza Ich schreibe dir eine kleine Geschichte als Denkanstoss. :-) *** Es lebte einst ein Bauer bescheiden mit seiner Familie und einem einzigen Pferd auf seinem Hof. Täglich ging er seiner Arbeit nach und liess sein Pferdchen auf der Weide, wenn er es nicht brauchte. Da kehrte es eines Abends nicht mehr zum Stall zurück und die Nachbarn kamen zu ihm und klagten: "Ach du Armer, was für ein Unglück, dass dir dein Pferd davongelaufen ist." Doch gelassen gab das Bäuerchen zurück: "Glück oder Unglück, wer kann das sagen? Wartet ab, bis Morgen ist. Dann weiss ich mehr." Früh am nächsten Morgen trabte sein Pferd ihn den Hof zurück und brachte sogar noch ein Wildpferd mit sich. Als die Nachbarn das sahen, kamen sie angelaufen und freuten sich: "Welch ein Glück für dich, dass du dein Pferd wiedergefunden hast". Der Bauer entgegnete gleichmütig: "Glück oder Unglück, wer kann das sagen? Wartet ab, bis Morgen ist. Dann weiss ich mehr." Am nächsten Tag unternahm der Sohn des Bauern mit dem Wildpferd einen Ritt. Da stolperte das Pferd und der Junge verlor den Halt, fiel herunter und brach sich das Bein. Mitleidig sprachen die Nachbarn zum Bauern: "Was für Unglück du doch hast. Nun hat sich dein Junge auch noch das Bein gebrochen." Der Bauer aber sagt für sich: "Glück oder Unglück, wer kann das sagen? Wartet ab, bis Morgen ist. Dann weiss ich mehr." Ein Krieg brach tags darauf im Lande aus und überall wurden die jungen Burschen in das Kriegsheer eingezogen. Auch ins Dorf kamen die Soldaten und nahmen alle Männer mit. Nur der Bauerssohn mit seinem gebrochenen Bein, den liessen sie zurück. Und unbeirrt scharten sich die Nachbarn um den Bauern und sagten zu ihm: "So ein Glück, ja, so ein Glück!" Das Bäuerchen aber sann bei sich: "Glück oder Unglück, wer kann das sagen? Wartet ab, bis Morgen ist. Dann weiss ich mehr." *** Haribolo Sacimata d.d. |
| Von: | Beitrag: |
| Cle 6/13/2001 00:37:33 |
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| Message: Das ist jetzt vielleicht eine doofe Frage. Aber wie nennt man eigentlich die "typische" bzw. klassische Kleidung der Hare Krishnas? Dhoti? Danke für Antworten Cle |
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| rupadasa 6/14/2001 03:02:18 |
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| Message: oberkörperbekleidung: kurta (hemd) unterkörperbekleidung: dhoti (beintuch) schultern: cadar (schultertuch) haribol, |
| Von: | Beitrag: |
| Svenja 6/07/2001 16:06:02 |
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| Message: Hallo Anhänger! Ich muss sagen ich finde Sekten allgemein nicht allzu gut!Die meisten,nach meiner Meinung,sind nicht einmal freie Mitglieder sie werden eingeschleust!Ich muss aber dazu sagen das ich eure Sekte noch am Besten finde!Ich beschäftige mich seit fast 3Monaten mit euch euer größtes Festival war bestimmt Woodstock wenn ich richtig gelesen habe!Ich werde nicht Mitglied aber ich werde weitere Beiträge schreiben! Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare Hare Rame Hare Rama Rama Rama Hare Hare Ich kanns schon fast auswendig!Das 1727 das am Tag zu sagen schaffe ich aber nicht! Bis Bald!Eure Svenja |
| Von: | Beitrag: |
| bruno 6/05/2001 00:54:15 |
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| Message: hallo... ich werde in 20 tage in deutschland ankommen, in der naehe von moenchengladbach bzw duesseldorf.. und moechte gerne wissen wo man ein tempel oder eine gemeinschaft dort finden kann. danke |
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| Peer 6/06/2001 22:27:33 |
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| Message: Hallo Bruno! Probiers mal hier: ISKCON Köln Taunusstraße 40 51105 Köln Tel. 0221 8303778 Greets Peer |
| Von: | Beitrag: |
| Sacimata d.d. 6/05/2001 19:13:20 |
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| Message: Axel schrieb: "Bhagavan Ranjeesh, auch Osho genannt, meinte einmal, daß 80 % der vedischen Schriften Schrott seien. Hat er damit Recht?" Namaste Axel Je nachdem, wen du fragst, wird die Zahl zwischen 0 % und 100 % schwanken. Das kann eigentlich nicht überraschen. Wie könnte jemand, der überzeugt davon ist, selbst Gott zu sein, der mit sich selber spielt (wie z. B. Osho), der vedischen Bhakti-Literatur viel abgewinnen, die von der höchsten Erfüllung als einer sich hinschenkenden Liebe und Widmung des Atmas zum Höchsten Atma erzählt und dabei manchmal so starke Worte benützt wie: "Wir sind Sklaven der Liebe!"? Da denkt sich wohl mancheiner: "Also wenn ich schon zwischen Sklave und Gott wählen kann, nehm ich doch lieber Gott." Und damit ist dann auch die Frage beantwortet, welche Prozente der Veden für diese Person lediglich Schrott sind. Hier liegt übrigens einer der Gründe, weshalb ich selbst so von Chaitanyas Lehre des "gleichzeitigen eins und doch verschieden Seins" angezogen bin. Den Strömungen und Schulen, die entweder den Dualismus oder den Monismus bevorzugen, liegt daran, Teilstücke aus der Gesamtheit des Veda für sich herauszunehmen und entweder als "eigentlicher Veda" oder als "nicht zum Veda gehörend" hinzustellen. Shankaracarya als grosser Meister der Einheitsphilosophie wollte nicht nur den Werkteil des Veda, sondern auch die Puranas als unbedeutend in den Hintergrund drängen, und legte die Betonung einzig auf Upanishaden, Bhagavad-gita und Brahma-Sutras. In der Chaitanya-Bewegung ist das anders. Die scheinen zwar auf den ersten Blick alles etwas anders zu erklären. Aber der Effekt ist erstaunlich für mich. Denn durch ihre Erklärungen heben sich plötzlich scheinbar einander widersprechende Aussagen in den Shastras auf und sind dann in einem Gesamtbild stimmig. Das ist für mich faszinierend, denn in dieser praktischen Form der Philosophie wird dieser Aspekt des Allanziehenden (Krisna, der alles verbindet) lebendig. Haribolo Sacimata d.d. |
| Von: | Beitrag: |
| Julia 5/30/2001 17:07:33 |
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| Message: Ich versteh das hier alles nicht, und dabei muss ich doch ein Referat über das Krishna Bewusstsein machen. Aber ihr habt soviele Informationen dass ich langsam nicht mehr durchblicke. Also, es wäre nett wenn mir jemand etwas über die Praktiken, Ziele, Führergestalt, Ausstiegsmöglichkeiten und werben von neuen Mitgliedern sagen könnte. Bitte, Bitte. Und bitte auch nur kurz und präzise! Ciao, HEL |
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| dasananda 5/31/2001 15:32:10 |
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| Message: HARE KRSNA ! All glories to Srila Prabhupada ! Hallo Hel, ich will vesuchen dir behilflich zu sein, auch wenn ich nicht glaube kurz und präzise zu verbinden. Das Ziel dieser Religion ist das gleiche wie bei jeder anderen Religion: Verstehen wer Gott ist und Ihn lieben. Das ist der wahre Kern jeder Religion. Das bedeutet, dass wir wissen müssen wer Gott ist,denn wie können wir sonst davon sprechen Ihn zu lieben. Ähnlich verhält es sich, wenn du zu einem Partnerinstitut gehst um jemanden zu suchen zu dem du eine Liebesbeziehung aufbauen möchtest, wird dir das unmöglich sein wenn du nichts über ihn/sie weisst. Du würdest ihn/sie nicht einmal finden können, geschweige denn ihn kennenlernen. Deshalb wendest du dich an die zuständige Person in diesem Institut und sie wird dir diese Informationen übermitteln. Du wirst dann wissen wo er/sie zu finden ist und wenn es der/die Richtige ist wirst du ihn/sie kennenlernen und ihn/sie lieben. Dieses Beispiel deutet auch die Position eines spirituellen Meisters an, der ähnlich der zuständigen Person in diesem Institut dem der sich an ihn wendet Wissen vermittelt, um ihm zu helfen sein Ziel zu erreichen. Er weiss schon wo die Person die du suchst ist und wer sie ist deshalb kann er dir helfen zu ihr zu gelangen. Das ist etwas wesentliches in dieser Religion, Wissen von jemandem zu empfangen der die Wahrheit schon gesehen hat. Die Wissenschaft von Gott enthüllt uns, dass wir von selbst Gott gar nicht erkennen können sondern, Gott sich uns offenbart wenn wir uns dafür qualifizieren. Vor 5000 Jahren erschien Krsna (übersetzt: der Allanziehende, ein Name Gottes) im geographischen Bereich des heutigen Indien und offenbarte sich dort Arjuna unter besonderen Umständen.Diese Gespräch ist der Inhalt der zentralen heiligen Schrift der Vaisnavas (Geweihter Gottes), der Bhagavad-gita. In diesem Gespräch offenbart Krsna Arjuna die absolute Wahrheit, sich selbst. Dieses Wissen, dass Arjuna von Gott selbst empfängt wird als Veda bezeichnet, und die Schriften die dieses Veda zum Inhalt haben als die Veden. Diese Veden vermitteln uns dass Wissen über unsere wahre Natur und warum wir jetzt hier sind und überhaupt nach Gott suchen. Wir erfahren aus dieser Quelle, dass wir ewige Geschöpfe Gottes sind und uns zuwider unser wahren Natur von Gott abgewandt haben um uns selbst als Mittelpunkt zu sehen. Wir haben uns also entschieden Gottes ewige Reich, das unserer ewigen Natur entspricht, zu verlassen und deshalb hat uns Krsna barmherzigerweise einen Aufenthaltsort zur verfügung gestellt, indem wir diese Illusion des Getrenntseins von Gott ausleben können. Da dieser Aufenthaltsort Qualitativ nicht unserer wahren Natur entspricht, werden wir hier niemals glücklich werden und deswegen machen wir uns auf die suche nach unserer wahren Natur. Krsna erschien um uns den Weg nach hause zu leuchten, da Er uns liebt und daher nur das beste für uns will. In der Bhagavad-gita spricht Krsna zu Arjuna: "Denke immer an Mich, werde Mein Geweihter, verehre Mich und bringe Mir deine Ehrerbietungen dar. Auf diese weise wirst du mit Sicherheit zu mir kommen."(Bhg.18.65) Auf diesem Weg, sein Bewusstsein völlig auf Krsna zu richten, hilft das "chanten" der heiligen Namen Gottes.Dieses wiederholen der heiligen Namen Gottes: HARE KRSNA HARE KRSNA, KRSNA KRSNA HARE HARE, HARE RAMA HARE RAMA, RAMA RAMA HARE HARE fixiert das Bewusstsein auf Gott, reinigt uns, bereitet uns somit auf die heimkehr zu Gott vor und bringt uns nach hause, zurück zu Krsna. Das ist etwas sehr wichtiges auf dem Pfad zu Krsna, dem Pfad des Bhakti-yoga (die Verbindung mit Gott durch Hingabe),wie dieser Vorgang genannt wird. Dieser Bhakti-yoga lässt uns wieder in der Gemeinschaft Gottes wahre Freude erfahren, was da es in unserer Natur liegt unser Leben vervollkommnet. Wir erkennen dadurch die Position Gottes (Vater,Herr) und auch die unsere (Kind,Diener). Das ist auch etwas sehr Wesentliches, das Krsna-Bewusstsein ausmacht. Mit Gott in liebender Beziehung stehen im Bewusstsein dass Er das übergeordnete Ganze ist und wir die untergeordneten Teile sind, ist die Vollkommenheit unseres Lebens. Wenn man weiss wo sich eine Wasserquelle befindet die das Leid eines jeden Durstenden vergehen lässt und sein Bedürfnis stillt, liegt es nahe Durstenden davon zu berichten. Wenn jemand der durstet kein Interesse daran hat sich zu dieser Quelle zu machen nachdem er von ihr erfahren hat oder gar nicht erst davon hören will, wird man sicher zu einem anderen Durstenden gehen und ihm die Möglichkeit geben sich zu retten. Ähnlich verhält es sich mit Vaisnavas (Geweihte Krsna´s), die die Botschaft der Veden verbreiten um es anderen Menschen zu ermöglichen ihre Urgrundbedürfnisse zu stillen und um Gott zu dienen, indem man seinen Willen tut und hilft seine Kinder zu Ihm zu bringen. Krsna bereitet es höchste Freude in der Gemeinschaft seiner Kinder zu sein, deshalb ist er auch daran interessiert dass seine Kinder zu Ihm heimkehren. In dieser grossen Familie Gottes gibt es keine Frage der Mitgliedschaft oder der Ausstiegsmöglichkeiten, nur die Frage des Bewusstseins dieser Beziehung. Doch es ist die Freiheit des Lebewesens sein Bewusstsein auf das Objekt seiner Wahl zu richten, somit ist niemand gezwungen sich von irgendetwas zu befreien, ausser von der Illusion selber das Ganze zu sein um das sich alles dreht. Ich habe deine Anforderung der Kürze nicht ganz erfüllt, hoffe aber dir trotzdem dir geholfen zu haben. HARE KRSNA ! dein dasananda |
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| Mario 6/01/2001 17:58:28 |
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| Message: Eine Interessante Seite mit einer guten Beschreibung der vedischen Hochkultur und des Krishna-Bewusstseins findest du auch unter http://www.harekrsna.org/maineinf.php Viel Spass :) Mario |
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| Axel 6/02/2001 17:01:38 |
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| Message: Bhagavan Ranjeesh, auch Osho genannt, meinte einmal, daß 80 % der vedischen Schriften Schrott seien. Hat er damit Recht? |
| Von: | Beitrag: |
| Peer 5/27/2001 22:51:07 |
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| Message: Hat leider etwas länger gedauert, aber nun ist das neue Forum doch online :) Liebe Grüße Peer http://www.krsna.de |