Beiträge 2000-05/2001
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5/27/2001
Der "tote" "physische Körper" von Krishna wurde aber von Arjuna im
Wald gefunden (er war mit einem Pfeil in die Ferse getroffen worden). Es gibt Gemälde, wo
das zu erkennen ist.
Devotee
- Sunday, May 27, 2001 at 16:50:52 (/etc/localtime)
5/27/2001
Der "tote" "physische Körper" von Krishna wurde aber von Arjuna im
Wald gefunden (er war mit einem Pfeil in die Ferse getroffen worden). Es gibt Gemälde, wo
das zu erkennen ist.
Devotee
- Sunday, May 27, 2001 at 16:44:08 (/etc/localtime)
5/27/2001
Ralf: Der ewige transzendentale Körper Krishnas der spirituellen Welt (und übrigens
auch der transzendentale Körper der nitya siddha Gottgeweihten, die oft zusammen mit ihm
erscheinen) ist nicht von dem inkarnierten Körper verschieden, wenn Krishna in der
materiellen Welt erscheint. Wenn Krishna erscheint, dann geschieht das in seiner ewigen,
spirituellen Form und nicht in einem materiellen Körper, der von dem transzendentalen
Körper (svarupa) verschieden ist, wie bei gewöhnlichen Menschen. Zu denken, Krishna
würde in einem von der materiellen Natur gesponserten, grobstofflichen oder
feinstofflichen Körper erscheinen, ist ein Irrtum und wird von Krishna Ihm gegenüber
sogar als Spott verstanden: "Toren verspotten Mich, wenn Ich in der menschlichen
Gestalt erscheine. Sie kennen nicht Mein transzendentales Wesen und Meine höchste
Herrschaft über alles Existierende." (Bhagavad-gita 9.11) Srila Prabhupada gibt in
seinem herausragenden Kommentar zu diesem Vers u.a. eine sehr gute Begründung, warum
Krishnas Körper nicht materiell sein kann (obwohl das viele sogenannte Gelehrte
behaupten): "Materielle Körper können nicht solch wunderbare Taten vollbringen, wie
sie in den vorangegangenen Versen beschrieben wurden."
Wolfgang <wolfgang@harekrsna.org>
- Sunday, May 27, 2001 at 09:13:14 (/etc/localtime)
5/27/2001
David: Warum die ISKCON zersplittert wird: Weil die GBC den Anweisungen Srila
Prabhupadas nicht folgt und anstatt offizieller acaryas, die neue Mitglieder einweihen,
sogenannte "spirituelle Meister" ernennt. Da die GBC aber leider nicht
ermächtigt ist, spirituelle Meister zu ernennen, sind ihre Kandidaten unqualifiziert. Die
Folge ist: Sie zerspalten die Organisation und führen sich und ihre Schüler in den Ruin.
Was man tun soll? Hoffen und beten, daß die GBC irgendwann zur Vernunft kommt (eher
unwahrscheinlich, weil zuviele schwere Vergehen gegen aufrichtige Devotes begangen wurden,
und außerdem befinden sich dort Leute an den Hebeln der Macht, die sich für Gott halten)
oder sich einer alternativen oder reformierten Gemeinschaft umsehen, die dem echten
spirituellen Meister, Srila Prabhupa, wirklich nachfolgt, und nicht nur so tut als ob. Da
gibt es auch in der ISKCON einige, leider aber offenbar nicht bei uns in Europa.
Wolfgang
<wolfgang@harekrsna.org>
- Sunday, May 27, 2001 at 08:54:56 (/etc/localtime)
5/26/2001
Betrifft:Transzendenter Körper
Ich glaube, das mit dem transzendenten Körper Krishna`s, wurde von Praphuphada nicht
eindeutig ausgedrückt. Gott selbst braucht auch einen Körper um sich zu manifestieren,
wenn er nicht als "Strahl" erscheinen will.
Ich glaube, Praphubhada meint damit den feinstofflichen Körper, den Krishna hatte, das
ist der Ätherkörper des Sonnensystems, mit dem Krisna Wunder ausführen konnte.
Fred
- Saturday, May 26, 2001 at 22:49:58 (/etc/localtime)
5/26/2001
Da ihr ja leider kein forum mehr habt(schade!),versuche ich eine frage auf diesem wege
loszuwerden.
da Krsna ja immer und jederzeit in seiner transzendentalen gestalt erscheint,wieso sehen
wir ihn dann in seinem inkarnierten körper?(z.b.Sri caitanya) viele dank für eure
antwort
ralf
ralf <Midian@planetinternet.de >
- Saturday, May 26, 2001 at 18:17:23 (/etc/localtime)
5/24/2001
So werden Traditionen geboren:
Der Verstand sagt, wenn etwas heute gültig ist, wird es auch morgen gültig sein. So
werden Traditionen geboren. So nimmt man sehr bedeutsamen Dingen die Bedeutung und macht
sie absurd. So wird aus Schönheit Häßlichkeit.
Als Krishna zu Arjuna sprach, war das einer der Gipfelpunkte des menschlichen
Bewußtsteins. Aber die Bhagavad Gita? Die Gita ist nur ein Gedenkstein. Sie kann euch
nicht weiterhelfen. Die Begegnung mit Krishna muß direkt und ohne Umschweife stattfinden.
Du mußt selbst zu Arjuna werden und dir deinen eigenen Krishna suchen. Wie kannst du da
noch der alte Arjuna sein? Nein das ist nie und nimmer mehr möglich. Wenn sich zwei Wesen
so tief vereinigen, entsteht ein neuer Gesang, eine neue Gita. Ein neues göttliches Lied.
Die Gita ist wiedergeboren. Aber es wird nicht eine Wiederholung der alten Worte sein,
denn diesmal ist es ein anderer Krishna, diesmal ist es ein anderer Arjuna - es können
also unmöglich die gleichen Worte sein. Gott ist unendlich und braucht sich selber nicht
zu wiederholen. Er hat sich bis heute nicht erschöpft. Wiederholungen braucht er nicht.
Das wäre ein Armutszeugnis, wenn Gott es nötig hätte, die Bhagavad Gita noch einmal zu
rezitieren. Er wäre dann nicht Gott und es wäre nicht der Mühe wert, ihm zuzuhören.
Nein - etwas Neues entsteht, und dies neue wird mit dem Alten nichts mehr gemein haben.
Govinda
- Thursday, May 24, 2001 at 11:58:02 (/etc/localtime)
5/19/2001
Namaste David
Ich kann verstehen, dass diese "Zersplitterung" wie du es nennst, und vor allem
auch die vielen Aggressionen, die damit verbunden sind, einem richtig ans Herz greifen und
wohl auch ein Durcheinander im eigenen Fühlen und Denken hervorrufen können.
Wenn ich jedoch auf die Vaishnava-Geschichte schaue und an die Philosophie der Veden
denke, bei deren Nachfolge es letztlich um eine geistige Nachfolge geht, hat diese
Entwicklung auch etwas sehr Natürliches an sich. In Vrindavana z. B. gibt es alte Tempel
mit einer grossen Tradition, die heute leer stehen oder einfach noch verwaltet werden. Die
Vaishnava-Gruppierungen, die sie erbauten, existieren heute in dieser Form oft nicht mehr.
Und trotzdem, wer würde bestreiten wollen, dass der Geist der Verehrung und des Bhajans
dieser Geweihten nicht immer noch in Vrindavan lebendig ist, und als Geschenk auf alle
nachfolgenden Vaishnavas kommt? Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass der Geist des
Bhajans im Inneren des einzelnen Geweihten lebendig ist, nicht unbedingt in einer
Institution oder Gruppierung.
In diesem Sinne ist es eben auch natürlich, dass jemand, der fühlt, seine inneren Ideale
oder die Ideale, die er durch seinen geistigen Meister verwirklicht hat, würden sich
immer mehr von dem unterscheiden, was in einer bestimmten Gruppe gelebt oder gelehrt wird,
schliesslich die Konsequenzen zieht, und seinen inneren Idealen folgt. Wie könnte er
anders handeln, wenn er doch mit seiner ganzen Überzeugung diesen Weg gehen will? Er mag
dabei Fehler machen oder richtig handeln - das weiss letztlich nur Sri Krishna. Das hat
sehr viel mit unserem Glauben zu tun. Es mit seinem Glauben ernst zu nehmen, bedeutet für
mich, so zu handeln, wie man glaubt, handeln zu müssen, wenn das woran man glaubt, der
Wirklichkeit entsprechen würde.
Darin sehe ich grundsätzlich eine Chance zur Weiterentwicklung. Gerade auch im Hinblick
auf die Frage "wer sind die wahren Vertreter", die du ansgesprochen hast. Ich
kann von mir selbst nur sagen, dass ich in den letzten zwanzig Jahren Bhaktas aus
verschiedenen Vaishnava-Gruppierungen kennengelernt habe, und dadurch in meinem Leben und
meinem Wunsch zur Hingabe sehr bereichert worden bin. Der Kontakt mit diesen Bhaktas hat
mir geholfen, einen Respekt zu entwickeln, für ihre Bemühungen und ihren Wunsch, Guru
und Krishna in Liebe dienen zu können - unabhängig davon, ob ich in allen
philosophischen Punkten mit diesen Bhaktas einig ging oder ob ich mich von der Art ihrer
Predigt angesprochen fühlte.
Ich habe dabei gelernt, dass derjenige, der wahre Vertreter ist, der einem Ermutigung in
der liebevollen Hingabe zu Guru und Gauranga gibt. Ich habe aber auch gelernt, dass die
individuelle Entscheidung - jemanden als wahren Vertreter zu sehen - etwas ist, das
respektiert werden sollte.
Ich denke, dass die oft doch recht erbittert geführten Kämpfe, die unter den Vaishnavas
verschiedener Zugehörigkeiten ausgefochten werden, dem Geist widerspricht, der in der
Vielfältig- und Vielschichtigkeit der vedischen Philosophie zum Ausdruck kommt. Dieser
Gedanke kam mir in einem Text von Ram Adhar Mall (Professor für Philosophie an der
Universität Bremen) über den Ethos der Interreligiosität wieder entgegen. Auch wenn es
in der Beziehung der verschiedenen Vaishnava-Familien untereinander nicht direkt um
Interreligiosität geht, kann der dort formulierte Gedanke doch gut übertragen werden:
"Die interreligiöse Einstellung hilft uns, die an sich hausgemachte Angst, Ökumene
verwässere die Ernsthaftigkeit des eigenen Glaubens, zu überwinden. Die
Interreligiosität bestärkt das Festhalten am eigenen Glauben, ohne dabei sich von den
anderen Glaubensformen abwertend abwenden zu müssen ...
Sie ist vielmehr eine ethisch-religiöse Haltung, die den Geist der religio perennis in
verschiedenen Religionen und Glaubensformen wehen lässt, die grundsätzliche
Ähnlichkeiten und erhellende Differenzen zeigen. In diesem Sinne plädiert die so
verstandene Ökumene der Weltreligionen zwar für die Einheit, aber nicht für
Einheitlichkeit. Sie differenziert unter den Religionen, diskriminiert jedoch nicht
...".
Es würde mich freuen, wenn dir meine Antwort etwas weiterhelfen konnte.
Haribolo
Sacimata d.d.
Sacimata d.d. <sacimata@bhakti-yoga.ch>
Thun, Schweiz
- Saturday, May 19, 2001 at 01:04:24 (/etc/localtime)
5/17/2001
Ich interessiere mich seit sehr langer Zeit für das Krsna- Bewußtsein, habe mehrere
Bücher von Srila Prabhupada gelesen und versuche in meiner "kleinen Welt" den
regulierenden Prinzipien so gut zu folgen, wie es mir momentan möglich ist.
Was mich bedrückt, bzw. irritiert, ist die anscheinende Zersplitterung der ISKON in
diverse Gruppen. Ich persönlich weiß weder, wie diese Entwicklung zustandegekommen ist,
noch weiß ich, wie ich als "Möchtegern- Devotee" mit dieser Situation
umzugehen habe. Jede Gruppierung erhebt den Anspruch die "wahren Vertreter" des
Glaubens zu sein. Das Ergebnis bei mir: Konfusion! Es würde mich freuen, wenn mir jemand
objektiv(!) die Hintergründe darlegen könnte, ohne in Schuldzuweisungen zu verfallen.(Ob
das überhaupt möglich ist, sei dahingestellt.)
Ich bedanke mich im Vorraus, euer Diener David
David <xcorex@gmx.de>
- Thursday, May 17, 2001 at 18:16:36 (/etc/localtime)
5/9/2001
Leider hat, wie bereits oben geschrieben, Parsimony (das ist ein Anbieter für
kostenlose Foren) ohne Vorwarnung sein Angebot eingestellt. Daher diese Notlösung (nicht
allzu lange).
Liebe Grüße
Peer
Peer <webmaster@krsna.de>
D - Wednesday, May 09, 2001 at 12:08:25 (/etc/localtime)
ACHTUNG:
AUF DIE BEITRÄGE KANN NICHT MEHR GEANTWORTET WERDEN!
DEMNÄCHST GIBTS EIN NEUES FORUM!