Priester des Patriarchart


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Geschrieben von Yamuna am 04. Februar 2001 18:38:18:

Als Antwort auf: Re: Einweihung geschrieben von Inga am 02. Februar 2001 00:38:39:

Hallo Inga!
Ich stimme Dir überein. Immer dann, wenn einen Teil der Menscheit als minderwertig dargestellt wird, deckt das immer ein tiefgreifendes psychologisches Problem auf. Das Ganze besteht aus einer unzähligen Anzahl der Persönlichkeiten, die sich mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden.
Bei allzu großzügigen Generalisierungen wie etwa "Alle Schwarze sind faul", "Alle Araber sind Teroristen", "Frauen sind niedergeboren, sie sind weniger intelligent, etc ", begegnen wir stets auch einer Suche nach dem Sündenbock.
Dann haben wir immer mit den Menschen (oder einen Gruppierung von Menschen) zu tun, die ihre eigene Minderwertigkeitsgefühle, Unsicherheiten, ihren tiefen Unzulänglichkeiten nicht anderes zu bewältigen verstehen, als dass sie andere schlecht machen.
Die Priester der Patriarchart lieferten weitreichenden Aussagen über die Wesen der Frauen, ohne es durchzuschauen, das gerade die Eigenschaften, über die sie sich so lustig machten, oder sie verteufeln, nur allzu offensichtlich durch deren eigenes unbewusstes Benehmen in verstärktem Ausmass zum Vorschein kamen.
Es ist immer des patriarchalischen Priester innerer Dämon, der ihm in Gestalt der Frau oder "nicht Gottgeweihten" in der "äußeren" Welt entgegentreten.
Hinter der Maske des überlegenen Wissens erstickt er alles Menschliche.
Da er selbst den Bogen um seinen Gefühlswelt machte, (weil er meiner Meinung nach Unfähig war sich mit ihrer Intensität reif und verantwortungsvoll auseinanderzusetzen), drängte er die Frau auf Distanz. Seinen sexuellen Verdrängungen nannte er "die sexuelle Entsagung" und schlug aus ihr die seeligmachenden Metaphern.
Jesus sagte, wer ohne Sünde ist, darf als erster das Stein werfen. Sein Beispiel spricht für sich. Die Verachtung dagegen wirft die Steine hemmungslos, und ohne Rücksicht auf die Verluste.
Ich möchte hier ein Teil der Prabhupads Aussagen zu Frauen veröffentlichen. Weitere Aussagen werde ich demnechst mal online setzen.

"Im Kali-yuga sind die Menschen äuserst liberal, doch mit Frauen Umgang zu haben und sich mit ihnen wie mit Gleichgestellten zu unterhalten bedeutet eigentlich eine unzivilisierte Lebensweise." Srimad Bhagavatam Siebte Canto seite 573

"In der Tat, Frauen wollen von Männern ausgebeutet werden. Sobald eine Frau von einem Mann ausgebeutet wird, wird sie zu einer gewönlichen Prostituirten. Dies wird von Mohini-murti, der Höchsten Persönlichkeit Gottes, hier bestätigt," Srimad Bhabavatam Achte Chanto seite 265
"In der Tat heißt es, das der Geschlechtstrieb einer Frau neunmal stärker ist als der eines Mannes... Natürlich sollte eine Frau ein paar Kinder haben und auf diese Weise den Mann nicht stören."Srimad Bhagavatam Canto 5 seite 448

"Ein Mann darf mehr als eine Frau haben, weil er keinen Geschklechtsverkehr genießen kann, wenn die Frau schwanger ist. Wenn er zu solch einer Zeit Sexualität genießen möchte, kann er zu einer anderen Frau gehen, die nicht schwanger ist." Srimad Bhabavatam Canto 5 seite 454

"Nach den Vedischen Prinzipien kann eine Frau nicht mehreren Ehemänner haben obschon ein Mann viele Ehefrauen haben kann." Srimad Bhagavatam Canto 5 seite 681

"Unglücklicherweise werden die Frauen in gegenwärtigen Zeitalter nicht kontrolliert. Gemäß den Anordnungen der sastras sollte die Frau niemals Freiheit bekommen." Srimad Bhagavatam Canto 5 seite 179

"Mann sollte mit Frauen nur Umgang haben, wenn es etwas Wichtiges zu erledigen gibt, und sonst nicht...Die vedische Kultur ist deshalb bestrebt, den Umgang zwischen Mann und Frau einzuschränken. Wer das Grundprinzip, daß Mann und Frau nur beschränkt miteinander verkehren sollen, nicht versteht, gilt als Tier. Das ist die bedeutung dieses Verses." Srimad Bhagavatam Canto 7 seite 574

"Frauen sind im allgemeinen unbarmherzig und hinterlistig. Sie können nicht einmal ein geringfügiges Vergehen dulden. Um ihres eigenen Genuses willen sind sie zu jeder nur erdenklichen irreligiösen Handlung fähig, und deshalb schrecken sie nicht einmal davor zurück, einen ergebenen Ehemann oder den eigenen Bruder zu töten... Das ist die Natur einer Frau." Srimad Bhagavatam Canto 9 seite 381

Letztes Jahr haben wir im Tempel in Abenteuer (Goloka Dhama genannt), eine Frauengruppe gebildet, um jene Themen zu besprechen, die uns Frauen auf dem Herzen liegen.
Nach der Rückkehr von seiner Indienreise verbot der aktuelle deutsche Guru Sacinandana Maharaja (der eher als liberal gilt) weitere Treffen/Ausarbeitungen unsere Gruppe ohne jegliche Erklärung.

Alles Liebe
Yamuna


>Hallo Leute,
>Ich möchte auch noch was dazu äußern, ich finde die Krishna Lehre sehr gut und würde allerdings nur damit sympatisieren also nicht eintreten (Einweihung !) weil ich an die Lehre von Jesus gebunden bin. Ich würde aber trotzdem noch viel mehr darüber erfahren und lernen.
> Beide akzeptiert ihr Srila Prabhupada als Meister, und beide haltet ihr seine Meinung / Anweisungen für wichtig für Euer Leben. Ich bin ihm sehr dankbar für sein Wissen, dass er uns weitergegeben hat. Allerdings bin ich im Gegensatz zu Euch beiden überzeugt, dass er im Endeffekt ein MENSCH ist (Dies beinhaltet auch Fehlentscheidungen, ein Los für jeden von uns). Er selber hat wiederholt auf seine eigenen Fehler hingewiesen (sie Autobiographie von Srila Prabhupada).
>Ich habe auch schon den verschiedensten Lehren angehangen besonders von Indien kommend zB. Osho habe aber festgestellt das man doch häufig seinen menschlichen Verstand und Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit aufgibt und bin daher jetzt eher distanziert dazu. Außerdem ist ein sogenannter Meister doch stets erhaben und unangreifbar bzw unantastbar, und meistens männlich. Mir sind bisher wenige weibliche Gurus begegnet außer bei den Tibetern.
>>Wichtig ist für mich eins: er hat uns Gott / Krsna nähergebracht, und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Aber ich sehe auch seine teilweise sehr patriaschalischen Ansichten, Aussagen und Haltung. (Siehe hierzu bsp. Srimad-Bhagavatam im Index unter STichwort "Frau / Frauen" - hat einer von Euch beiden mal diese Stellen am "Stück" durchgelesen?)
>Ich habe die Bücher von Sri Prabhupada auch durchgelesen und seine patriachalischen Anmerkungen sind mir auch aufgefallen und das hat mich als Frau sehr gestört und mir ist auch aufgefallen das eigentlich fast alle spirituelle Strömungen alle sehr maskulin sind und der weibliche Aspekt vollkommen vernachlässigt wird. Und so manche Frau will dann mit Spiritalität die so männlich dominiert ist nichts mehr zu tun haben.Das war aber bisher nur das einzige daran was mir nicht gefiel, ansonsten finde ich die vedische Lehre wunderbar und äußerst inspirierent.
>
>
>>>Die allermeisten ISKCON-Gurus sind doch Diksa-Schüler von Srila Prabhupada, die von ihm gehört haben. Wie kommst Du dazu, sie alle für unqualifiziert zu halten? Bist Du vielleicht der neue Guru? Ich zweifle daran, denn Deine undifferenzierte und teilweise unlogische Methode des Kritisierens deutet auf zuwenig Respekt vor den Bemühungen anderer hin.
>
>Das sind auch allgemeine Fragen die mich bewegen wirklich sehr interessanter Disput.
>Beste Wünsche und Grüße,
> Inga





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